Wissenschaftliche Stimmigkeit
Forschungsfrage, Theorie, Methode, Belege und Schlussfolgerungen sollten zusammenpassen. Empirische Ergebnisse, konzeptionelle Argumente und illustrative Szenarien müssen voneinander unterschieden werden. Grenzen und Unsicherheiten sind zu erläutern.
Konkretes und respektvolles Feedback
Eine Empfehlung sollte das Problem benennen und seine Relevanz erklären. Forschende sollen die Begründung nachvollziehen, prüfen und dazu Stellung nehmen können. Vorrang sollten Fragen haben, die die wissenschaftliche Substanz der Arbeit betreffen.
Nachvollziehbare Belege und Autorenverantwortung
Quellen, Daten und wesentliche Forschungsentscheidungen müssen nachvollziehbar sein. Literaturangaben und Ergebnisse dürfen niemals erfunden werden. Autorinnen und Autoren bleiben für ihre Aussagen verantwortlich und müssen Beiträge anderer sowie die Nutzung unterstützender Werkzeuge nach den jeweils geltenden Regeln kenntlich machen.
Verantwortlicher KI-Einsatz
KI kann mögliche Widersprüche erkennen helfen und Verbesserungen vorschlagen. Ihre Ausgaben können unvollständig oder falsch sein. Forschende müssen Vorschläge anhand ihrer Quellen, Methoden und Belege prüfen. Wenn kein Problem erkannt wurde, ist dies kein Nachweis für Richtigkeit oder Publikationsreife.
Konstruktives menschliches Peer Review
Auch das offizielle ISPC-Peer-Review sollte konkretes, respektvolles und entwicklungsorientiertes Feedback geben. Seine unabhängige Beurteilung und Qualitätsanforderungen bleiben bestehen. Die Trennung privater Entwicklungsunterlagen hindert offizielle Gutachtende nicht daran, Autorinnen und Autoren Verbesserungsmöglichkeiten verständlich zu machen.
Unabhängige offizielle Begutachtung
Unser Konzept verlangt, den Arbeitsbereich zur Manuskriptentwicklung vom offiziellen ISPC-Einreichungs- und Begutachtungssystem getrennt zu halten. Zwischen beiden Systemen dürfen keine Manuskripte, Berichte, Statusangaben, Nutzungsverläufe oder Benutzerkonten geteilt werden. Private Entwicklungsunterlagen dürfen über das Konferenzsystem weder für Gutachtende noch für Entscheidungsverantwortliche zugänglich sein. Autorinnen und Autoren wählen ihre endgültige Fassung und reichen sie separat ein.
Fairer Zugang und transparente Interessen
Die Nutzung von Entwicklungsunterstützung oder die Zahlung etwaiger künftiger Gebühren darf keinen Vorteil bei einer Publikationsentscheidung verschaffen. Angebotsbedingungen und relevante Interessenkonflikte sollen transparent sein.
Klare Grenzen und verantwortete Angebote
Jedes Angebot braucht einen definierten Umfang, eine verantwortliche Kontaktperson und realistische Kapazitäten. Bevor Manuskript-Uploads möglich sind, müssen Nutzende klare Informationen über Datenverarbeitung, Anbieter, Aufbewahrung und Löschung erhalten. Für Rückfragen oder Einwände zum Feedback muss es einen benannten Kontaktweg geben.